Ein Schweizer CV (CV suisse) folgt genauen Regeln, die weder dem franzoesischen Lebenslauf noch dem amerikanischen Resume gleichen. In der Schweiz erwarten Arbeitgeber ein Foto, ein Geburtsdatum, Ihre Nationalitaet und teils Ihre Bewilligungsart, alles auf ein bis zwei Seiten in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Diese Konventionen ueberraschen oft Menschen, die aus Frankreich oder aus dem Ausland kommen, und in einem Land, in dem mehr als ein Viertel der Wohnbevoelkerung auslaendisch ist, treffen viele Bewerbungen von aussen ein. In diesem Leitfaden lernen Sie, einen Schweizer CV zu schreiben, der diese Erwartungen erfuellt, Abschnitt fuer Abschnitt, mit konkreten Vorher-Nachher-Beispielen fuer jeden heiklen Punkt.
Was einen Schweizer CV von einem franzoesischen unterscheidet
Vor den Details sollten Sie die Schweizer Logik verstehen. Eine Personalverantwortliche moechte rasch erkennen, wer Sie sind, wo Sie in Ihrer Laufbahn stehen und ob Sie legal im Land arbeiten duerfen. Foto, Nationalitaet und Bewilligung sind keine unangebrachte Neugier, sondern praktische, per Konvention erwartete Informationen.
Das Foto wird erwartet, nicht optional
In Frankreich geht der Trend zum Lebenslauf ohne Foto, teils sogar zum anonymen CV gegen Diskriminierung. In der Schweiz ist es umgekehrt: ein aktuelles Farbfoto vor neutralem Hintergrund ist die Norm. Es steht oben im Dokument, neben Ihren Kontaktdaten. Vermeiden Sie Selfies, Ferienfotos oder unscharfe Bilder. Ein sorgfaeltiges professionelles Foto sendet das richtige Signal.
Die persoenlichen Angaben sind ausfuehrlicher
Ein Schweizer CV enthaelt Angaben, die anderswo unueblich waeren: das vollstaendige Geburtsdatum, Ihre Nationalitaet oder Nationalitaeten, bei Schweizern oft den Heimatort und bei auslaendischen Personen die Bewilligungsart. Diese Angaben geben dem Arbeitgeber Sicherheit ueber Ihr Arbeitsrecht und gehoeren zur lokalen Konvention.




