Ein englischer Lebenslauf wird immer dann verlangt, wenn Sie sich bei internationalen Firmen, bei Stellen in der Schweiz mit englischer Arbeitssprache oder bei Arbeitgebern im Ausland bewerben. Er folgt anderen Regeln als der deutsche oder Schweizer Lebenslauf, und wer diese Unterschiede kennt, wirkt sofort professioneller.
Der wohl wichtigste Punkt ist der Unterschied zwischen einem CV und einem Resume. In Grossbritannien und weiten Teilen Europas spricht man vom CV, in den USA vom Resume, das oft kürzer ist.
Im angelsächsischen Raum verzichtet man auf ein Foto und auf persönliche Daten wie Geburtsdatum, Familienstand oder Nationalität. Statt eines deutschen Kurzprofils steht meist ein Personal Statement oder Professional Summary ganz oben.
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Lebenslauf auf Englisch richtig aufbauen, wie Sie die Abschnitte korrekt benennen und welche Formulierungen überzeugen. Mit dem Editor von Careerkit starten Sie mit einer englischen Vorlage, tragen Ihre Angaben ein und exportieren das Ergebnis kostenlos als sauberes, ATS-lesbares PDF.
Beide Begriffe meinen einen Lebenslauf, unterscheiden sich aber je nach Region. In Grossbritannien, Irland und weiten Teilen Europas ist der CV üblich.
Er umfasst meist ein bis zwei Seiten und stellt Ihren Werdegang in umgekehrt chronologischer Reihenfolge dar. In den USA und Kanada spricht man vom Resume, das oft nur eine Seite lang ist und stärker auf die konkrete Stelle zugeschnitten wird.
Ein weiterer Unterschied betrifft das Foto. Beim britischen CV und beim amerikanischen Resume wird in der Regel kein Foto verwendet, um Diskriminierung zu vermeiden.
Das ist ein klarer Gegensatz zum Schweizer Lebenslauf, bei dem ein professionelles Foto weiterhin üblich ist. Prüfen Sie deshalb immer, für welchen Markt Sie sich bewerben, und passen Sie Länge und Foto entsprechend an.
Im angelsächsischen Raum lassen Sie persönliche Daten weg, die in einem deutschen Lebenslauf oft noch stehen. Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, Nationalität und ein Foto gehören dort nicht hinein.
Auch eine Unterschrift und ein Datum am Ende sind nicht üblich. Stattdessen konzentrieren Sie sich auf Ihre Kontaktangaben, Ihre Erfahrung und Ihre Kompetenzen.
Ganz oben steht meist ein Personal Statement oder eine Professional Summary von zwei bis drei Sätzen, die Ihr Profil und Ihr Ziel auf den Punkt bringt. In der Berufserfahrung arbeiten Sie mit sogenannten action verbs, also aktiven Verben wie led, built oder improved, und untermauern Ihre Erfolge mit Zahlen.
So wirken Ihre Aufgaben konkret und messbar statt allgemein.
Die Abschnitte tragen im englischen Lebenslauf englische Bezeichnungen, und es lohnt sich, diese korrekt zu verwenden. Ganz oben stehen Ihre Contact Details mit Name, Telefonnummer, E-Mail und optional einem LinkedIn-Profil.
Darunter folgt die Professional Summary, ein kurzer Absatz, der Sie und Ihre Stärken vorstellt. Danach kommt die Work Experience, Ihre Berufserfahrung in umgekehrt chronologischer Reihenfolge mit Zeitraum, Funktion, Arbeitgeber und konkreten Erfolgen.
Es folgt die Education, also Ihre Ausbildung und Abschlüsse. Den Abschluss bilden die Skills mit Sprachkenntnissen, IT-Kenntnissen und fachlichen Kompetenzen.
Optional ergänzen Sie Certifications oder References, wobei References oft nur mit dem Hinweis available on request angegeben werden.
Sie müssen den englischen Lebenslauf nicht von Grund auf selbst formatieren. Öffnen Sie eine englische Vorlage im Editor von Careerkit, wählen Sie zwischen einem CV im britischen Stil, einem Resume im US-Stil oder dem europäischen Europass und tragen Sie Ihre Angaben ein.
Das Layout bleibt dabei automatisch sauber und einheitlich. Am Ende exportieren Sie Ihren englischen Lebenslauf kostenlos als PDF mit auswählbarem Text, damit ihn auch ein Bewerbermanagement-System zuverlässig einliest.
Für jede Bewerbung passen Sie die Professional Summary und einzelne Formulierungen leicht an, ohne das Layout neu aufzubauen.
Was ist der Unterschied zwischen CV und Resume?
Der CV ist in Grossbritannien und Europa üblich und umfasst ein bis zwei Seiten. Das Resume ist die US-amerikanische Form, oft nur eine Seite lang und stark auf die konkrete Stelle zugeschnitten. Beide meinen einen Lebenslauf, folgen aber je nach Markt anderen Erwartungen.
Gehört ein Foto in den englischen Lebenslauf?
Nein. Beim britischen CV und beim US-Resume verzichtet man in der Regel auf ein Foto, um Diskriminierung zu vermeiden. Das ist ein Unterschied zum Schweizer Lebenslauf, bei dem ein professionelles Foto weiterhin üblich ist.
Wie lang sollte ein englischer Lebenslauf sein?
Ein britischer CV umfasst meist ein bis zwei Seiten. Ein US-Resume ist oft nur eine Seite lang, vor allem bei weniger Berufserfahrung. Wichtiger als die Länge ist, dass die relevanteste Erfahrung oben steht.
Muss ich meinen ganzen Lebenslauf übersetzen?
Sie übersetzen die Inhalte, benennen die Abschnitte aber mit den passenden englischen Begriffen wie Work Experience, Education und Skills. Diplome und Firmennamen behalten Sie in der Originalform bei und ergänzen bei Bedarf eine kurze Erklärung in Klammern.
Welche Zeitform und welche action verbs verwende ich?
Für die aktuelle Stelle nutzen Sie die Gegenwart, für frühere Stationen die Vergangenheit. Beginnen Sie Aufgaben mit aktiven Verben wie led, built, managed oder improved und belegen Sie Erfolge mit Zahlen, damit Ihre Erfahrung konkret und messbar wirkt.