Ein gutes Beispiel zeigt schneller als jede Regel, wie ein überzeugendes Motivationsschreiben klingt. Auf dieser Seite finden Sie konkrete Formulierungen für Einstieg, Hauptteil und Schluss, die Sie als Ausgangspunkt für Ihre eigene Bewerbung nutzen können.
Wichtig ist dabei eines: Übernehmen Sie kein Beispiel Wort für Wort. Personaler lesen täglich viele Bewerbungen und erkennen abgeschriebene Vorlagen sofort.
Ein Muster, das ungefiltert in Hunderten Bewerbungen auftaucht, wirkt beliebig und schwächt Ihren Auftritt, statt ihn zu stärken. Die Beispiele hier dienen als Gerüst, das Sie mit Ihren eigenen Erfahrungen, Zahlen und dem Bezug zur konkreten Stelle füllen.
Genau dabei hilft der Editor von Careerkit. Sie starten mit einer Vorlage, sehen die Beispielformulierungen direkt im Kontext und passen sie Schritt für Schritt an die ausgeschriebene Stelle und den jeweiligen Arbeitgeber an.
Am Ende exportieren Sie das fertige Schreiben kostenlos als PDF, das im Layout zu Ihrem Lebenslauf passt. So sparen Sie Zeit und behalten trotzdem eine individuelle Bewerbung, die zu Ihnen und zur Stelle passt.
Der erste Satz entscheidet, ob weitergelesen wird. Ein starker Einstieg stellt sofort einen Bezug zur Stelle oder zum Unternehmen her.
Ein Beispiel: Ihre Ausschreibung als Projektleiterin hat mich sofort angesprochen, weil ich in den letzten drei Jahren genau solche crossfunktionalen Projekte von der Idee bis zum Rollout begleitet habe. Ein zweites Beispiel: Als langjährige Nutzerin Ihrer Produkte weiss ich, wofür Ihre Marke steht, und möchte diese Qualität als Teil Ihres Teams mitgestalten.
Beide Sätze zeigen von der ersten Zeile an Bezug und Motivation. Vergleichen Sie das mit dem klassischen Standardsatz hiermit bewerbe ich mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle.
Dieser Satz sagt nichts aus, verschenkt die wichtigste Zeile und klingt austauschbar. Nennen Sie stattdessen, was Sie an der Rolle reizt oder was Sie mit dem Unternehmen verbindet, und Sie heben sich sofort von der Masse ab.
Im Hauptteil verbinden Sie eine Anforderung aus der Stellenanzeige mit einem konkreten Erfolg, am besten mit einer Zahl. Ein Beispiel: In der Anzeige nennen Sie die Optimierung von Prozessen als zentrale Aufgabe.
In meiner jetzigen Rolle habe ich die Durchlaufzeit unserer Bestellabwicklung durch ein neues Ablaufkonzept um dreissig Prozent verkürzt und damit jährlich rund vierzig Arbeitsstunden eingespart. Dieses Muster funktioniert für fast jede Anforderung: Sie greifen einen Begriff aus der Ausschreibung auf, schildern kurz Ihre Massnahme und belegen das Ergebnis mit einer Zahl oder einem sichtbaren Effekt.
Statt der allgemeinen Aussage ich arbeite strukturiert und ergebnisorientiert liefern Sie einen Beweis, den die lesende Person direkt nachvollziehen kann. Zwei bis drei solcher Belege im Hauptteil reichen völlig aus.
Der Schluss fasst Ihre Motivation kurz zusammen und endet mit einer klaren Handlungsaufforderung. Ein Beispiel: Die Verbindung aus Prozessverantwortung und direktem Kundenkontakt in dieser Rolle passt genau zu dem, was mich antreibt.
Über die Gelegenheit, Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Motivation zu überzeugen, freue ich mich sehr. Wichtig ist der aktive Schlusssatz mit der Bitte um ein Gespräch.
Formulierungen wie ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören wirken passiv. Besser ist eine selbstbewusste Bitte um ein persönliches Kennenlernen, etwa: Gerne stelle ich Ihnen meine Erfahrung in einem Gespräch näher vor.
So endet Ihr Schreiben zielgerichtet und lädt zum nächsten Schritt ein.
Ein Beispiel ist ein Ausgangspunkt, keine fertige Bewerbung. Personaler erkennen ungeprüft übernommene Muster sofort, weil dieselben Sätze in vielen Bewerbungen auftauchen.
Wer ein Beispiel eins zu eins kopiert, riskiert, dass die Motivation unglaubwürdig wirkt und der Bezug zur konkreten Stelle fehlt. Jede Formulierung, die Sie übernehmen, sollten Sie mit Ihren eigenen Erfahrungen, Zahlen und dem Namen des Unternehmens füllen.
Genau hier hilft der Editor von Careerkit. Sie starten mit einer Vorlage und sehen die Beispielsätze im Kontext, ersetzen die Platzhalter durch Ihre eigenen Belege und stimmen den Ton auf die Stelle ab.
Für jede neue Bewerbung passen Sie nur Einstieg und Beispiele an, statt jedes Mal von vorne zu beginnen, und exportieren das Ergebnis kostenlos als PDF. So bleibt jede Bewerbung individuell, ohne dass Sie viel Zeit verlieren.
Darf ich ein Muster kopieren?
Nutzen Sie ein Muster als Gerüst, aber übernehmen Sie es nicht Wort für Wort. Personaler erkennen abgeschriebene Vorlagen sofort, weil dieselben Sätze in vielen Bewerbungen vorkommen. Ersetzen Sie jede Formulierung durch Ihre eigenen Erfahrungen und den Bezug zur konkreten Stelle.
Wie individualisiere ich ein Beispiel?
Greifen Sie Begriffe aus der Stellenanzeige auf und ersetzen Sie allgemeine Platzhalter durch konkrete Belege mit Zahlen. Nennen Sie den Firmennamen, beziehen Sie sich auf einen konkreten Aspekt der Rolle und passen Sie den Ton an. So wird aus einem Muster eine Bewerbung, die nur zu Ihnen und dieser Stelle passt.
Wie beginne ich ein Motivationsschreiben?
Mit einem konkreten Bezug zur Stelle oder zum Unternehmen, nicht mit hiermit bewerbe ich mich. Nennen Sie zum Beispiel, was Sie an der Rolle reizt, oder einen passenden Erfolg, der Ihre Eignung sofort zeigt. So gewinnen Sie die wichtigste Zeile des Schreibens.
Wie lang sollte ein Motivationsschreiben sein?
Eine Seite mit drei bis fünf kurzen Absätzen genügt. Wichtiger als die Länge ist, dass jeder Absatz einen konkreten Mehrwert bietet und sich auf die Stelle bezieht. Ein Beispiel dient dabei als Orientierung für den Umfang der einzelnen Teile.
Was ist der Unterschied zwischen Motivationsschreiben und Bewerbungsschreiben?
In der Schweiz werden die Begriffe meist synonym verwendet. Beide erklären, warum Sie sich für die Stelle eignen und motiviert sind. Ein separates Motivationsschreiben zusätzlich zum Bewerbungsschreiben ist vor allem bei Studienbewerbungen und Stipendien üblich.