Der Lebenslauf ist das Herzstück Ihres Bewerbungsdossiers und in der Schweiz das Dokument, das eine Recruiterin in wenigen Sekunden überfliegt. Ein Schweizer Lebenslauf folgt dabei eigenen Konventionen, die sich von den deutschen unterscheiden: Ein Bewerbungsfoto ist üblich, Angaben wie Nationalität und Arbeitsbewilligung gehören dazu, und Sprachkenntnisse sind oft entscheidend. In diesem Leitfaden zeige ich Ihnen als Gründer von Careerkit und Karrierecoach in Zürich, wie ein Lebenslauf nach Schweizer Standard aufgebaut ist, welche Abschnitte hineingehören und wie eine Vorlage aussieht, die Sie sofort nutzen können.
Was gehört in einen Schweizer Lebenslauf?
Ein Schweizer Lebenslauf ist tabellarisch, klar gegliedert und umfasst in der Regel zwei bis drei Seiten. Er listet Ihre Stationen in antichronologischer Reihenfolge auf, beginnt also mit der aktuellsten. Die folgende Übersicht zeigt die üblichen Abschnitte und ihre Reihenfolge.

Anders als in den USA oder Grossbritannien, wo ein Foto verpönt ist, gehören in der Schweiz ein professionelles Bewerbungsfoto und einige persönliche Angaben dazu. Die Career Services der Universität Zürich beschreiben diese Struktur als Standard für den hiesigen Arbeitsmarkt.
Persönliche Angaben und Bewerbungsfoto
Der Kopf des Lebenslaufs enthält Ihre Kontaktdaten und einige persönliche Angaben, die in der Schweiz üblich sind. Halten Sie diesen Block kurz und sachlich, er dient der Einordnung, nicht der Selbstdarstellung.
Welche persönlichen Daten gehören hinein
Nennen Sie Ihren vollständigen Namen, die Adresse, Telefonnummer und eine seriöse E-Mail-Adresse sowie Geburtsdatum und Nationalität. Wenn Sie keine Schweizer Staatsangehörigkeit haben, geben Sie Ihre Arbeitsbewilligung an, etwa Ausweis B, C oder L, denn das ist für Arbeitgeber eine wichtige Information. Angaben wie Zivilstand oder Kinder sind freiwillig und werden zunehmend weggelassen. Eine Unterschrift ist im Schweizer Lebenslauf, anders als in Deutschland, nicht nötig.



