Eine Bewerbung auf Englisch brauchen Sie immer dann, wenn Sie sich bei einer internationalen Firma, einem englischsprachigen Team in der Schweiz oder auf eine Stelle im Ausland bewerben. Viele grössere Arbeitgeber führen den gesamten Bewerbungsprozess auf Englisch, selbst wenn der Standort in Zürich, Basel oder Genf liegt.
Sobald die Stellenanzeige auf Englisch verfasst ist, sollten auch Ihre Unterlagen auf Englisch sein. Eine englische Bewerbung besteht in der Regel aus zwei Teilen: dem Cover Letter, also dem Anschreiben, und dem CV oder Resume, dem Lebenslauf.
Beide Dokumente arbeiten zusammen. Der Cover Letter erklärt Ihre Motivation und den roten Faden, der CV liefert die Fakten zu Erfahrung, Ausbildung und Kenntnissen.
Ein Deckblatt oder Zeugnisse werden im englischsprachigen Raum meist nicht mitgeschickt. Die englische Bewerbung folgt anderen Konventionen als die deutsche.
Im angelsächsischen Raum verzichten Sie in der Regel auf Foto, Geburtsdatum und persönliche Angaben, formulieren mit aktiven Verben und halten sich an klare Längenvorgaben. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen den Aufbau von Cover Letter und CV, die wichtigsten Unterschiede und wie Sie im Editor von Careerkit in wenigen Minuten eine überzeugende englische Bewerbung erstellen.
Der Cover Letter ist Ihr englisches Anschreiben und folgt einem klaren Muster. Oben stehen Ihre Kontaktangaben, danach die Anrede.
Kennen Sie den Namen der zuständigen Person, schreiben Sie Dear Mr Smith oder Dear Ms Jones. Ist kein Name bekannt, ist Dear Hiring Manager die sichere und gängige Wahl.
Auf das veraltete To whom it may concern verzichten Sie besser. Der Einstieg, das sogenannte Opening, nennt die Stelle und weckt in ein bis zwei Sätzen Interesse.
Der Hauptteil, der Body, besteht aus ein bis zwei Absätzen, in denen Sie mit konkreten Beispielen zeigen, warum Sie passen und was Sie zum Team beitragen. Der Schluss, das Closing, fasst Ihre Motivation zusammen und formuliert einen freundlichen Ausblick auf ein Gespräch.
Beenden Sie den Brief mit Yours sincerely, wenn Sie den Namen kennen, oder mit Yours faithfully, wenn Sie mit Dear Hiring Manager begonnen haben, gefolgt von Ihrem vollen Namen.
Im Englischen begegnen Ihnen zwei Begriffe für den Lebenslauf. Der CV, kurz für Curriculum Vitae, ist im britischen Raum und in Europa üblich und umfasst meist ein bis zwei Seiten.
Das Resume stammt aus den USA und ist bewusst knapp gehalten, oft nur eine Seite. Inhaltlich sind sich beide sehr ähnlich, der Hauptunterschied liegt in der Länge und im Grad der Verdichtung.
Beide Varianten führen Ihre Berufserfahrung umgekehrt chronologisch auf, ergänzt um Ausbildung, Kenntnisse und relevante Zusatzqualifikationen. Wie Sie einen CV oder ein Resume im Detail aufbauen, welche Abschnitte hineingehören und wie Sie die Erfahrung mit Zahlen belegen, lesen Sie ausführlich auf unserer Seite zum Lebenslauf auf Englisch.
Dort finden Sie auch Formulierungshilfen für die einzelnen Abschnitte.
Der grösste Unterschied betrifft die persönlichen Angaben. Im angelsächsischen Raum verzichten Sie auf Bewerbungsfoto, Geburtsdatum, Nationalität und Familienstand.
Diese Angaben gelten dort als überflüssig oder sogar als Einladung zu Diskriminierung. Auch Unterschrift und Ort mit Datum unter dem Cover Letter sind unüblich.
Sie konzentrieren sich stattdessen ganz auf Kompetenzen und Ergebnisse. Ein weiterer Unterschied ist die Sprache selbst.
Englische Bewerbungen leben von aktiven Verben, den sogenannten action verbs wie managed, led, developed oder increased. Sie beginnen Aufzählungspunkte mit einer Tätigkeit und belegen sie nach Möglichkeit mit einer Zahl.
Achten Sie auch auf die Länge: Ein Cover Letter passt auf eine Seite, ein CV auf ein bis zwei Seiten, ein US Resume idealerweise auf eine. Entscheiden Sie sich zudem konsequent für britisches oder amerikanisches Englisch und bleiben Sie im ganzen Dokument dabei.
Sie müssen weder Cover Letter noch CV bei null aufbauen. Im Editor von Careerkit wählen Sie eine geprüfte englische Vorlage, tragen Ihre Angaben ein und passen die Reihenfolge der Abschnitte an Ihre Stärken an.
Das Layout bleibt dabei automatisch sauber und einheitlich, sodass Sie sich ganz auf den Inhalt konzentrieren können. So stellen Sie beide Dokumente in einem durchgängigen Stil zusammen und exportieren sie kostenlos als ATS-lesbares PDF mit auswählbarem Text.
Für jede weitere Bewerbung passen Sie Anrede, Opening und die Beispiele im Body an, ohne die Formatierung neu aufzubauen. So haben Sie in wenigen Minuten eine vollständige englische Bewerbung bereit.
Was gehört in eine englische Bewerbung?
Eine englische Bewerbung besteht aus dem Cover Letter, also dem Anschreiben, und dem CV oder Resume, dem Lebenslauf. Ein Deckblatt und Zeugnisse werden im englischsprachigen Raum meist nicht mitgeschickt. Sie konzentrieren sich auf Motivation, Erfahrung und Kenntnisse.
Wie ist ein Cover Letter aufgebaut?
Auf die Kontaktangaben folgt die Anrede, danach das Opening mit Bezug zur Stelle. Im Body zeigen Sie in ein bis zwei Absätzen mit Beispielen, warum Sie passen. Das Closing formuliert einen Ausblick auf ein Gespräch. Zum Schluss Yours sincerely oder Yours faithfully mit vollem Namen.
Gehört ein Foto in den englischen CV?
Nein. Im angelsächsischen Raum verzichten Sie auf Bewerbungsfoto, Geburtsdatum, Nationalität und Familienstand. Diese Angaben gelten als überflüssig. Sie konzentrieren sich stattdessen auf Kompetenzen, Erfahrung und messbare Ergebnisse.
Welche Anrede nutze ich, wenn kein Name bekannt ist?
Ist die zuständige Person nicht bekannt, ist Dear Hiring Manager die gängige und sichere Anrede. Das veraltete To whom it may concern sollten Sie vermeiden. Beenden Sie den Brief dann mit Yours faithfully statt mit Yours sincerely.
Wie lang sollte eine englische Bewerbung sein?
Der Cover Letter passt auf eine Seite. Ein CV umfasst je nach Erfahrung ein bis zwei Seiten, ein US Resume idealerweise nur eine Seite. Wichtiger als die Länge ist, dass die relevanteste Erfahrung oben steht und mit Zahlen belegt ist.