Ihre Lebenslauf-Kopfzeile ist das Erste, was ein Recruiter liest, und sie ist der Teil, den fast alle im Eiltempo erledigen. Sie steht ganz oben, enthält Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten und entscheidet darüber, ob eine Personalverantwortliche Sie überhaupt erreichen kann, nachdem sie sich für Sie interessiert. Ein starker Kandidat verschwindet lautlos, wenn eine Telefonnummer einen Tippfehler hat oder eine E-Mail-Adresse unprofessionell wirkt. Recruiter verbringen beim ersten Durchgang etwa 7,4 Sekunden mit einem Lebenslauf, die Kopfzeile leistet also in kürzester Zeit viel Arbeit. Dieser Leitfaden zeigt, was hineingehört, was Sie weglassen, wie Sie sie für Bewerbermanagementsysteme (ATS) lesbar formatieren und was eine starke von einer schwachen Kopfzeile unterscheidet.
Was ist eine Lebenslauf-Kopfzeile?
Eine Lebenslauf-Kopfzeile ist der Textblock ganz oben in Ihrem Lebenslauf, der angibt, wer Sie sind und wie man Sie erreicht. Sie ist nicht dasselbe wie eine Kurzzusammenfassung, ein Absatz, der Ihre Erfahrung bewirbt, und auch nicht dasselbe wie die Abschnittsüberschriften (etwa Berufserfahrung oder Ausbildung), die den restlichen Lebenslauf gliedern. Die Kopfzeile besteht ausschließlich aus Ihrem Namen und Ihren Kontaktdaten und steht vor allem anderen.
Diese Platzierung ist kein Zufall. Untersuchungen der Nielsen Norman Group dazu, wie Menschen Bildschirme lesen, ergaben, dass die ersten Zeilen und der obere linke Bereich die meiste Aufmerksamkeit erhalten, der obere Teil Ihres Lebenslaufs ist also besonders wertvoll. Eine saubere Kopfzeile verrät der Leserin auf einen Blick, wessen Lebenslauf sie in der Hand hält und wie sie ein Gespräch vereinbaren kann. Eine vollständige Übersicht, wo die Kopfzeile im Verhältnis zu allen anderen Blöcken steht, finden Sie in unserem Leitfaden zum Aufbau eines Lebenslaufs.
Kopfzeile vs. Abschnittsüberschriften
Die beiden werden oft verwechselt. Die Kopfzeile ist der persönliche Block ganz oben. Abschnittsüberschriften sind die Bezeichnungen, die den Hauptteil gliedern, und auch sie zählen. Das Career Center der Cornell University empfiehlt, Erfahrung unter klaren, zu ordnen, statt alles in eine Liste zu werfen, damit ein Recruiter schnell findet, was er braucht. In diesem Artikel geht es um die obere Kopfzeile, aber behalten Sie beides im Blick: beide dienen der Orientierung und sollten eindeutig sein.




