Dein Lebenslauf landet bei einer Bewerbung fürs Schülerpraktikum meistens zuerst auf dem Schreibtisch der Personalverantwortlichen. Er ist das Herzstück deiner Unterlagen und zeigt auf einen Blick, wer du bist, was du kannst und was du bisher gemacht hast. Ein sauber gebauter Lebenslauf beweist nebenbei, dass du dir Mühe gibst und das Praktikum wirklich willst.
Aber wie schreibst du einen überzeugenden tabellarischen Lebenslauf, wenn du noch kaum Erfahrung hast? Genau das gehen wir hier durch. Du erfährst Schritt für Schritt, welche Abschnitte hineingehören, wie du sie formatierst und wie du mit konkreten Beispielen aus echten Vorher-nachher-Vergleichen aus der Masse herausstichst.
Was gehört in deinen Lebenslauf fürs Schülerpraktikum?
Ein tabellarischer Lebenslauf besteht aus mehreren Abschnitten, die zusammen ein vollständiges Bild von dir ergeben. Jeder erfüllt eine klare Funktion, und du baust sie alle antichronologisch auf, also mit der aktuellsten Station zuerst.
Persönliche Daten und Kontakt
Ganz oben stehen dein vollständiger Vor- und Nachname, deine Anschrift, deine Telefonnummer mit Vorwahl und deine E-Mail-Adresse. Wichtig ist eine seriöse Adresse aus Vor- und Nachname wie max.mueller@mail.de. Eine Adresse wie schnucki05@mail.com sortiert dich schneller aus, als dir lieb ist. Geburtsdatum und Geburtsort sind freiwillig, bei Schülerpraktika aber weiterhin üblich.
Schulbildung und aktueller Stand
Die Schulbildung ist bei dir der wichtigste Abschnitt, weil hier die meiste Substanz steckt. Beginne mit deiner aktuellen Schule und arbeite dich zurück. Gib pro Station den Zeitraum, die Schulart und den Ort an. Bei der aktuellen Schule ergänzt du Klassenstufe, angestrebten Abschluss und, wenn er gut ist, deinen Notenschnitt. Eine bloße Zeile sagt aber wenig aus.
Vorher: "Gymnasium, seit 2019"
Nachher: "seit 09/2019: Max-Planck-Gymnasium, Musterstadt, aktuell 9. Klasse, angestrebter Abschluss Abitur 2027, Notenschnitt 2,1, Leistungsfächer Physik und Informatik."





